Nora-Kautschukböden unterstützen integratives Lernumfeld

Erschienen am 31.08.2021 im Newsletter "Room-Reporter Neustart: Wir versorgen die Branche zeitnah, sachlich und objektiv mit News" und auf https://room-reporter.de

Als „Schule für Alle“ wurde der Ersatzneubau der Integrierten Gesamtschule Erwin Fischer (IGS) in Greifswald konzipiert – hier soll Inklusion gelingen. Da von Anfang an klar war, dass das Gebäude nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) in Silber zertifiziert werden sollte, hatten die Planer bei der Auswahl der Baustoffe darauf geachtet, dass diese konform zu den Auszeichnungskriterien waren. Beim Fußboden fiel die Wahl auf nora Kautschuk-Beläge. 

In der Aula bilden noraplan sentica-Fliesen in Grün und Türkis ein Schachbrettmuster. Copyright: Stephan Falk In der Aula bilden noraplan sentica-Fliesen in Grün und Türkis ein Schachbrettmuster. Copyright: Stephan Falk
Die Kautschukböden, die auf 6.700 Quadratmetern im gesamten Schulgebäude liegen, überzeugten durch ihr attraktives Design, die guten akustischen Eigenschaften und die günstigen Lebenszykluskosten. 

Bodenbelag spielt zentrale Rolle im Gestaltungskonzept
Als bundesweites Modellprojekt für Inklusion wurde die im August 2019 eröffnete Fischer-Schule mit EU-Mitteln gefördert. Neben den Lehrkräften sind auch Sonderpädagogen und Sozialarbeiter mit im Team, um eine individuelle Förderung der Schüler zu gewährleisten. Geplant wurde der Neubau von frank . milenz . rabenseifner . architekten. Das flexible Raumkonzept der IGS lässt vom Lernen in Kleinstgruppen in den Lernwerkstätten bis zu klassenübergreifenden Angeboten in den großzügigen Freilernbereichen vielfältige Lernformen zu. Herzstück des Gebäudes ist das dreigeschossige, mit einer 22 x 22 Meter großen Lichtdecke und einer Bühne versehene Atrium mit Platz für bis zu 600 Personen, das gleichzeitig als Veranstaltungssaal dient. Eine besondere Rolle im Gestaltungskonzept spielte der Bodenbelag.

In der Aula, die – wie der überwiegende Teil der Schule mit noraplan sentica in dezentem Beige ausgestattet wurde – bilden noraplan sentica-Fliesen in Grün und Türkis ein Schachbrettmuster und schaffen in dem zentralen Treffpunkt eine positive, naturnahe Atmosphäre. Als Inspiration für das Farbkonzept der IGS diente den Architekten die Steilküste bei Ahrenshoop. Passend zu den Bodenfarben wurden Möbelkisten gestaltet, die gleichzeitig als Sitzelemente dienen und deren Kanten exakt so lang sind wie die noraplan sentica-Fliesen. Auch das Design der Garderobenkisten entspricht farblich den Bodentönen, ebenso wie das der Schallschutzelemente. Während Aula, Treppen und Verkehrsflächen mit noraplan sentica ausgestattet wurden, liegt in der Mensa, den Fluren und Lagerräumen der mit R 10 besonders rutschfeste noraplan stone. Die Bühne im Atrium erhielt den vier Millimeter dicken noraplan sentica acoustic. „Die attraktiven Farben und das harmonische Design von noraplan sentica haben uns viel Gestaltungsspielraum eröffnet – wir konnten den Belag sowohl dezent in den Hintergrund treten lassen als auch Bereiche farbig akzentuieren“, unterstreicht Architekt Mike Rabenseifner. Aufgrund der erhöhten akustischen Anforderungen durch die Inklusion wurde vor Baubeginn eine Schallemissionsprognose durchgeführt und auch die Baumaterialien entsprechend ausgewählt. Der dauerelastische Kautschuk vermindert die Gehgeräusche sowie die Schallausbreitung zwischen den einzelnen Modulen deutlich und sorgt so auch in den offenen Lernbereichen für eine angenehm ruhige Arbeitsatmosphäre. 

Günstige Lebenszykluskosten für mehr Nachhaltigkeit
Das BNB-Bewertungssystem, das seit 2017 auch für Unterrichtsgebäude gilt, orientiert sich an der DGNB-Zertifizierung. In die Nachhaltigkeits-Bewertung einbezogen werden die Themenfelder Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Aspekte, Technik, Prozesse und Standort sowie das Wohlbefinden der Gebäudenutzer. „Kautschuk-Beläge erfüllen die Nutzungsanforderungen für nachhaltige Schulen bestens“, so Rabenseifner weiter.Sie sind robust, langlebig und weisen über die Nutzungsdauer eine gute Lebenszyklusbilanz auf.“ nora Böden sind nahezu unverwüstlich und können Jahrzehnte im Objekt verbleiben. Der Vorteil: Je seltener ein Boden ausgetauscht werden muss, desto günstiger die Lebenszykluskosten. Zudem benötigen sie keine Beschichtung. Das Ausräumen von Klassenzimmern oder das Sperren von Fluren für eine Neubeschichtung der Böden entfällt. Die Beläge lassen sich mit einer einfachen Wischpflege reinigen – ein Vorteil für Ökobilanz und Unterhalt. Zudem enthalten Kautschuk-Beläge weder PVC noch weichmachende Substanzen oder Halogene, sind besonders emissionsarm und unterstützen eine gute Qualität der Innenraumluft.

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