Bahn frei für CO2-neutrale Linoleumbeläge

Erschienen am 12.09.2019 im Newsletter "Kommt der Meisterzwang im Handwerk zurück?" und auf https://room-reporter.de

Klimaschutz ist wichtig – und duldet keinen Aufschub. Taten sind gefragt, statt schöner Worte und halbherziger Handlungsweisen. Nicht nur junge Menschen fordern vehement und lautstark konkrete Maßnahmen ein. Die Bereiche, in denen besonders viele Treibhausgase entstehen, sind hinlänglich bekannt: Mobilität und Ernährung sowie Bauen und Wohnen erfordern umgehend emissionsmindernde Maßnahmen, energieeffiziente Produktionen und nachhaltige Produkte.

Marmoleum Fresco 3259 Marmoleum Fresco 3259
Hersteller und Unternehmen sind gefordert, mit innovativen Lösungen aktiven Klimaschutz zu initiieren. Im Bereich der Innenausstattung gelingt dies mit Marmoleum, dem nachhaltigen Linoleum von Forbo, das aus bis zu 98% natürlichen und mineralischen Rohstoffen besteht. 73% der Rohstoffe – also der überwiegende Teil – wachsen schnell nach. Allen voran das Leinöl, das aus den reifen Samen der Flachspflanze gewonnen wird. Gleiches gilt für das Holzmehl, die Baumharze sowie die Jute, die als Trägermaterial zum Einsatz kommt. Diese schnell nachwachsenden Rohstoffe binden während ihres Wachstums mehr klimaschädliches CO2 als bei der Weiterverarbeitung inklusive Transport ins Werk entstehen. Somit tragen Marmoleum-Produkte von Forbo aktiv zum Klimaschutz bei.

Um Bauprodukte klimaschonend zu produzieren, reicht eine natürliche Rezeptur allein aber nicht aus. Es bedarf darüber hinaus einer energieeffizienten Produktion mit erneuerbaren Energien, der Verwendung von Recycling- und Upcyclingmaterial sowie optimierter Transportwege. All dies gewährleistet Forbo bei der Herstellung von Marmoleum: Das Linoleum-Werk in Assendelft (NL) arbeitet zu 100% mit Energie aus erneuerbaren Quellen – aktuell aus Wasserkraft. Es fließen 35% Recyclingmaterial und 9% hochwertiges Upcyclingmaterial in die Produktion ein, was den Verbrauch an Primärrohstoffen erheblich senkt. Marmoleum von Forbo ist ein CO2-neutraler, elastischer Bodenbelag, d.h. im ganzen Herstellprozess von Marmoleum, inklusive der Rohstoffgewinnung und deren Transport, wird weniger CO2 in die Umwelt abgegeben, als die verwendeten Rohstoffe beim Wachstum binden.  

Damit punktet die Produktpalette Marmoleum als CO2-neutral hergestelltes Naturprodukt im Wettbewerbsvergleich. Denn mit Ausnahme von Linoleum bestehen die anderen elastischen Bodenbeläge überwiegend aus synthetischen und mineralischen Rohstoffen, deren Gewinnung und Weiterverarbeitung das Klima mit CO2-Emissionen teilweise erheblich belasten. Moderne Produktionsanlagen, die Umstellung auf erneuerbare Energien und optimierte Transportwege verringern zwar den Schadstoffausstoß, benötigen aber zusätzliche Kompensationsmaßnahmen, um die Herstellung letztendlich CO2-neutral zu rechnen. Typische Kompensationen wie der Kauf von Emissionsminderungsprojekten ist für Hersteller oft die einzige Möglichkeit, ihre Produkte klimaneutral zu vermarkten. Die Investition in entsprechende Projekte, wie z. B. der Erwerb von Solaröfen und die Wiederaufforstung in anderen Ländern, verringert den globalen Treibhaus-Effekt aber nur bedingt, denn der eigene Kohlendioxid-Beitrag bleibt weiterhin bestehen. Firmen zahlen im Grunde eine Kompensation für den eigenen CO2-Ausstoß während der Herstellung. 

Letztendlich muss aber der Kunde entscheiden, ob er in der Beratung eine klima-neutrale Variante ohne Kompensation favorisiert oder mit Produkten zufrieden ist, die lediglich aufgrund von Kompensationsmaßnahmen über eine vergleichbare Öko-Bilanz verfügen.

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