„Umsetzen statt Scheitern“: So coachen Sie Mitarbeiter zum Engagement!

Erschienen am 15.08.2019 im Newsletter "Sommerloch" und auf https://room-reporter.de

Projekte müssen in einem bestimmten Zeitrahmen und unter optimalem Einsatz der Ressourcen bearbeitet werden. Eine punktgenaue Umsetzung ist notwendig. Hilfreich ist es, wenn Sie wissen, wie es um die Motivation und das Engagement aller Beteiligten bestellt ist. Um das herauszufinden, hilft die Beschäftigung mit vier Fragen:

Das Praxisbuch für Führungskräfte / Teamleiter /Projektleiter Das Praxisbuch für Führungskräfte / Teamleiter /Projektleiter
➡️Frage 1: Wer ist an dem Projekt beteiligt?
Denken Sie vor allem, aber nicht nur an die Führungskräfte und Mitarbeiter. Wer nimmt noch Einfluss? Etwa Kunden, Lieferanten, Investoren und Wettbewerber. Hinzu kommen Interessensgruppen, bis hin zu Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Verschaffen Sie sich ein möglichst vollständiges Bild.
 
➡️Frage 2: Wer wirkt mit und kann welche Auswirkungen herbeiführen?
Welchen konkreten Einfluss nehmen die beteiligten Gruppen auf Projekt und Projektverlauf? Zu welchen Konsequenzen kann dies führen? Verbleiben Sie bei der Beschreibung der Einflussnahme so konkret wie möglich. Setzen Sie einmal mehr die Treiber-/Blockeranalyse ein: Wer könnte das Projekt verhindern oder negativ beeinflussen wollen? Und warum? Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden? Aber auch: Wer könnte und will das Projekt entscheidend vorantreiben, und mit welchem Interesse?
 
➡️Frage 3: Um welche Gruppe sollten Sie sich besonders kümmern?
Erstellen Sie jetzt eine Prioritätenliste. Insbesondere bei den Blockern ist es zentral, die Machtverhältnisse einzuschätzen: Wie groß und relevant ist der Einfluss, welche Beeinträchtigungen könnten sich ergeben? Ein Beispiel: Ein wichtiger Investor tritt als Blocker auf und will sein Geld aus dem Projekt herausziehen. Das Scheitern droht. Hier ist Ihr Einsatz gefragt, Sie müssen intervenieren. Priorisieren Sie, um welche Blocker, aber auch Treiber Sie sich zuallererst kümmern müssen.
 
➡️Frage 4: Welche Coachingaktivitäten sollten Sie ergreifen?
Wahrscheinlich hat die Analyse gezeigt, welche Schritte Sie gehen müssen, um alle beteiligten Gruppen mit ins Projektboot zu holen. Sie kennen die Einstellung der Beteiligten, Sie können die Interessen und potenziellen Widerstandskräfte einschätzen und die Stärken benennen, die zum Erfolg verhelfen. Wo sind welche Interventionen und Coachingmaßnahmen notwendig, um bestimmte Personen zum doch noch engagierten Mitmachen zu bewegen?
 
EXTRA-TIPP
Für das Mitarbeitercoaching gilt: Entscheiden Sie für jeden Mitarbeiter, ob er zum Projektverlauf nur informiert werden oder ob er an dem Projekt mitarbeiten soll. Wenn ja: in welchem Ausmaß und Umfang? Welche Aufgaben soll er übernehmen?
 
EXTRA-SERVICE
Mit der praxisorientierten VERTRIEBSMEISTER-Checkliste „In zehn Schritten Mitarbeiter zum Projekterfolg coachen“ gelingt es Ihnen, das Engagement Ihrer Mitarbeiter für Ihre Projekte deutlich zu erhöhen. 
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Neuerscheinung: „Umsetzen statt Scheitern: 8A-Navigator für agiles Führungscoaching“ (Haufe Verlag)
 
In dem aktuellen Buch positionieren wir die Führungskraft neu, nämlich als „agilen Führungscoach“. Der agile Führungscoach unterstützt und coacht sein Team flexibel in kleinen Schritten zur Zielerreichung – denn ohne Mitarbeiter kann der beste Führungscoach nicht wirksam sein. Die dafür notwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen werden in dem Buch explizit beschrieben. Sie sind die Basis der 8A-Umsetzungsmethode zu einer modernen menschenorientierten Mitarbeiterführung.
 
Erfolgreiche Umsetzung wünscht Ihnen
Ihr Ralf Koschinski
 

VERTRIEBSMEISTER Ralf Koschinski

Am Anger 2
99102 Klettbach
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Herr Dipl. Kfm.
Ralf Koschinski

Position: Trainer für Führung und Vertrieb
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